Vergangeni Abentüür


SoLa 2023

Unterwegs mit Robin Hood

Gerade trafen wir auf dem Bahnhof ein und wollten los zur grossen Wildschweinjagd, als plötzlich ein Mann mitten in unsere Versammlung platzt und uns um Hilfe bittet.
Er nennt sich Robin Hood und hat von grossen Schwierigkeiten in seiner Heimat gehört.
Ein geldgieriger Mann namens Sheriff nimmt das arme Volk bis auf den letzten Franken aus. Robin wollte diesem Treiben ein Ende setzten und bat uns um Hilfe. Natürlich verschoben wir unsere Wildschweinjagd und machten uns mit ihm auf den Weg in seine Heimat, dem Mont Dedos.
Dort angekommen mussten wir selber Zeugen davon werden, wie habgierig der Sheriff ist, denn keine fünf Minuten nach unserer Ankunft knöpfte er uns bereits den kostbaren Jagdring, der für den Sieger der Jagd bestimmt war ab, dafür liess er uns in seiner Burg übernachten.
Während rund einer Woche trieb der Sheriff und seine Gefolgsleute ihr Unwesen. So verlobte er sich einfach mit Robin’s Freundin und wollte, dass wir ihm ein riesen Hochzeitsfest organisieren. Neben der Hochzeitsvorbereitung gab es natürlich auch einen Junggesellen- und Junggesellinnenabschied und der Sheriff lud uns sogar ins Casino ein. Was niemand wusste, am Ende dieses tollen Abends knöpfte er uns eine Gewinnsteuer von rund 90% ab.
Auch beim Essen kannte er keinen Spass und liess eines Morgens die Vorratskammer abschliessen mit dem Hinweis, dass dieses Essen für die Hochzeit sei und wir selber schauen sollen, wie wir etwas zu Beissen bekommen. In einem aufwändigen Geländespiel eroberten wir uns doch bisschen etwas zurück, so dass wir doch noch eine Buchstabensuppe zum Mittagessen bekamen.

Robin schaffte es immer wieder, dem Sheriff und seinen Leuten Geld zu klauen und versorgte die ganze Lagerschar mit Bätzeli, so dass wir uns die Mahlzeiten jeweils beim Sheriff käuflich erwerben konnten. So musste niemand Hunger leiden.
Doch der Sheriff bekam Wind von der ganzen Sache und ein Verräter aus unseren Reihen verhalf ihm dazu, dass er Robin festnehmen konnte. Als wir erkannten, wer da unseren Robin verraten hatte, war der Ruf nach Rache sehr laut. Der Verräter wurde geschnappt und ein paar Kinder überlegten bereits fieberhaft, wie man das vergelten könnte. Doch dann kam ein paar in den Sinn, was die Nonne in der Morgenandacht erzählt hatte. Denn es gab auch in der Bibel eine Person, die verraten wurde. Nämlich Jesus. Von seinem engsten Freund wurde er verraten, so dass die Soldaten ihn verhaften konnten. Und als einer seiner Freunde ihn mit einem Schwert verteidigen wollte, wies Jesus ihn an, keine Gewalt anzuwenden. An das erinnerten sich ein paar Kinder und riefen daher dazu auf, keine Rache zu üben sondern sich viel mehr darauf zu fokussieren, wie sie Robin wieder befreien können.
In einer Nacht und Nebelaktion - die um Mitternacht startete - konnten wir in einer grossen Schlacht Robin zurückerobern und den Sheriff in die Flucht schlagen. Und dann kam es zum letzten grossen Kampf. Zuerst erleichterten wir den Sheriff um sein ganzes Geld. Mit einer selber gebauten Seilbahn entwendeten wir sackweise das Geld. Danach gelang es uns bei einem Nummernspiel, seine Helfer ausser Gefecht zu setzten und ihn festzunehmen.
Nun waren wir alle befreit von diesem Tyrannen und am bunten Abend konnte die Hochzeit von Robin und seiner Freundin Marian stattfinden.


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